Der markante Dolomitfelsen kam in unsere Bearbeitung im Rahmen der Wahrnehmung des Nördlichen Korallenriffs aus dem Erdzeitalter des Devon, als Wuppertal noch am Meer lag. Mythen und Sagen ranken sich um den Hohenstein.
Während der Felsen, der als geologisches Naturdenkmal geschützt ist, genoss die kleine Grünfläche am steilen Hang jedoch wenig Aufmerksamkeit. Der Verein stieß in einer Gartenzeitschrift von 1900 auf Plan, Beschreibung und Pflanzliste der Parkanlage. Der Verfasser, Artur Stüting (1872-1927), war wohl Barmens erster Gartenarchitekt. Seine Nachfahren stellten bereitwillig weitere Quellen zur Verfügung. Den kahlen Felsabhang Hohenstein hatte Stüting nach großflächiger Aufbringung von Erde mit Gehölzen bepflanzt. Die beiden sich kreuzenden Fußwege zum Rott ergänzte er um Sitzplätze. Der Förderverein stieß zum 200-jährigen Jubiläum der Stadt Barmen 2008 Erneuerungsmaßnahmen und die Freilegung des zugewachsenen Felsens an. Heute informiert eine Tafel zur Parkgeschichte die Besucher. Der Verein gewann die nahe Realschule Hohenstein als Paten für die Grünanlage. Schüler steuerten 2012 botanische Tafeln zu einzelnen Pflanzen bei.
